Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein Verfahren bei dem unter Einsatz eines Magnetfeldes und von Radiowellen in kurzer Zeit detailreiche Schichtaufnahmen von bestimmten Körperregionen angefertigt werden. Sie arbeitet ohne belastende Strahlung und liefert hochauflösende Bilder von Gelenken, Sehnen, Bändern und Weichteilen (Bandscheiben, Muskeln, Sehnen). Eine MRT ist unter anderem sinnvoll bei Verdacht auf Knorpel- oder Meniskusschäden, Bandscheibenvorfälle, Risse der Rotatorenmanschette sowie weitere Band- und Sehnenverletzungen.

Die gewonnenen Bilddaten liefern wichtige Informationen für die Diagnosestellung und sind insbesondere im Fall einer geplanten Operation von großer Bedeutung

Vorteile der MRT-Untersuchung

Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) wird der Patient bei der MRT keiner belastenden Strahlung ausgesetzt.

Unser offenes MRT-System ist zudem deutlich leiser und angenehmer als geschlossene Geräte – ein Vorteil insbesondere für Menschen mit Klaustrophobie sowie für Kinder. Darüber hinaus ermöglichen wir bei Bedarf gezielte, punktgenaue Injektionen direkt am Gerät.

Wichtige Hinweise

Bei Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmachern, Cochlea-Implantaten oder bestimmten anderen implantierten Geräten ist eine MRT-Untersuchung in der Regel nicht möglich.

Während der Schwangerschaft erfolgt eine MRT-Untersuchung nur eingeschränkt und nach sorgfältiger individueller Abwägung – vor allem im ersten Drittel einer Schwangerschaft.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Magnetresonanztomografie im orthopaedicum trier um eine Privat- bzw. Selbstzahler-Leistung handelt. Das gilt für Patienten aus Deutschland wie aus Luxemburg.