Beschwerde

Schulter-Luxation und -Instabilität

Eine Schulterluxation bedeutet, dass das Schultergelenk ausgekugelt ist. Dabei rutscht der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne. Häufig werden gleichzeitig Strukturen verletzt, die die Schulter stabilisieren – etwa die Gelenkkapsel oder die Gelenklippe, die wie ein Dichtungsring am Rand der Gelenkpfanne liegt.

Ursachen und Symptome

In den meisten Fällen löst ein Sturz oder starkes Reißen am Arm das Auskugeln aus. Dabei springt der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne und überdehnt oder reißt wichtige Stabilisatoren.
In der Folge kann die Schulter dauerhaft instabil werden – sie fühlt sich unsicher an und neigt dazu, bei bestimmten Bewegungen erneut auszukugeln. Direkt nach einer Luxation treten starke Schmerzen auf und die Schulter wirkt oft verformt bzw. „nicht an ihrem Platz“. Später bleiben häufig leichte bis mittelmäßige Schmerzen bei bestimmten Bewegungen, zum Beispiel bei Wurf- oder Überkopfbewegungen. Viele Betroffene spüren zudem eine ungewöhnliche Beweglichkeit oder Unsicherheit im Gelenk – ein typisches Zeichen für eine Schulterinstabilität als Spätfolge.

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