Beschwerde

Kalkschulter

Bei einer Kalkschulter sind nicht das Gelenk oder der Knochen betroffen, sondern die Sehne der sogenannten Rotatorenmanschette (muskuläres Zentrum der Schulter). Dort lagern sich Kalziumsalze ab - kleine Kalkdepots, die die Gleit- und Bewegungsfunktion der Schulter beeinträchtigen können.

Ursachen und Symptome

Die genauen Ursachen der Kalkschulter sind bislang nicht abschließend geklärt. Vermutet wird, dass sie häufig als Folge eines Engpasses (Impingement-Syndrom) entsteht. Durch die Enge im Schulterbereich kann es zu einer lokal begrenzten Minderdurchblutung kommen. In der Folge verändert sich der Stoffwechsel an der Sehne, insbesondere im Übergangsbereich zwischen Muskel und Sehne und es kann zu Kalkablagerungen kommen.

Viele Betroffene bemerken anfangs keine Beschwerden. Im weiteren Verlauf treten jedoch Ruheschmerzen auf, die bei Bewegung zunehmen. Häufig treten auch nächtliche Schmerzen auf.

Die Kalkschulter tritt meist im Alter zwischen 35 und 50 Jahren auf.

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