Operation

, Schulter

Subakromiale Dekompression

Bei einem Engpass unter dem Schulterdach (Impingement) bleibt der Sehne der Rotatorenmanschette zu wenig Platz. Sie reibt bei jeder Bewegung an umliegenden Strukturen, was Schmerzen und Entzündungen verursacht. Die subakromiale Dekompression bedeutet wörtlich eine „Entlastung unterhalb des Schulterdachs“. Ziel des Eingriffs ist es, den Druck zu verringern und wieder genügend Raum für die eingeklemmte Sehne zu schaffen. Während der Operation wird ein kleiner Teil der Unterseite des Schulterdachs vorsichtig entfernt. Zusätzlich werden Schleimbeutelanteile oder der gesamte Schleimbeutel beseitigt, damit sich der Oberarmkopf wieder frei bewegen kann. Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv und schont das umliegende Gewebe.

Bereits zwei Tage nach der Operation kann die Physiotherapie beginnen. Nach dem Abnehmen der Schulterbandage ist aktive Bewegung wichtig, damit die Schulter nicht wieder versteift. Etwa zwei Wochen später sollte der Arm wieder bis zur Waagerechten angehoben werden können. Nach 6–12 Wochen ist die Schulter in der Regel wieder gut beweglich und belastbar.