Operation
Operation des steifen Großzehs (Hallux rigidus)
Der steife Großzeh (Hallux rigidus) lässt sich im frühen Stadium teilweise konservativ, etwa mit Hyaluron-Injektionen, behandeln. Häufig ist jedoch eine operative Korrektur sinnvoll.
Bei der sogenannten Cheilektomie entfernen wir knöcherne Anbauten sowie schmerzhafte Gelenkanteile am Großzehengrundgelenk. Dadurch verbessern wir die Beweglichkeit und reduzieren die Schmerzen. Der Großzeh kann wieder freier abrollen.
Ein Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass bei später erneut auftretenden Beschwerden weitere operative Optionen möglich bleiben, etwa eine Gelenkversteifung (Arthrodese) oder eine Entnahme und Neuformung eines Gelenkanteils (Resektionsarthroplastik).
In der Regel dürfen und sollen Sie den Fuß direkt nach dem Eingriff belasten und bewegen. Eine besondere Entlastung des Vorfußes ist nicht erforderlich. Hochlagerung, Kühlung und entzündungshemmende Medikamente unterstützen die Heilung in den ersten Tagen.